1 Corinthians
1 Corinthians 9
Luther Bibel (1912) · tap any highlighted word for context
1 Corinthians 9 — Scripture text (Luther Bibel (1912))
Bin ich nicht ein ? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unsern HERRN gesehen? Seid ihr nicht mein in dem HERRN? Bin ich andern nicht ein , so bin ich doch euer ; denn das meines seid ihr in dem HERRN. Also antworte ich, wenn man mich fragt. Haben wir nicht zu essen und zu trinken? Haben wir nicht auch , eine zum mit umherzuführen wie die andern und des HERRN Brüder und ? Oder haben allein ich und keine , nicht zu arbeiten? Wer zieht jemals in den auf seinen eigenen ? Wer pflanzt einen , und ißt nicht von seiner ? Oder wer weidet eine , und nährt sich nicht von der der ? Rede ich aber solches auf ? Sagt nicht solches das auch? Denn im 's steht geschrieben: 'Du sollst dem nicht das verbinden, der da drischt.' Sorgt für die ? Oder sagt er's nicht allerdinge um unsertwillen? Denn es ist ja um unsertwillen geschrieben. Denn der da pflügt, der soll auf pflügen; und der da drischt, der soll auf dreschen, daß er seiner teilhaftig werde. So wir euch das säen, ist's ein großes , wenn wir euer ernten? So andere dieser an euch teilhaftig sind, warum nicht viel mehr wir? Aber wir haben solche nicht gebraucht, sondern ertragen allerlei, daß wir nicht dem ein machen. Wisset ihr nicht, daß, die da opfern, essen vom , und die am dienen, vom ß haben? Also hat auch der HERR befohlen, daß, die das verkündigen, sollen sich vom nähren. Ich aber habe der keines gebraucht. Ich schreibe auch nicht darum davon, daß es mit mir also sollte gehalten werden. Es wäre mir lieber, ich stürbe, denn daß mir jemand meinen sollte zunichte machen. Denn daß ich das predige, darf ich mich nicht rühmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das nicht predigte! Tue ich's gern, so wird mir gelohnt; tu ich's aber ungern, so ist mir das doch befohlen. Was ist denn nun mein ? Daß ich predige das und tue das frei umsonst, auf daß ich nicht meine mißbrauche am . Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum gemacht, auf daß ich ihrer viele gewinne. Den bin ich geworden wie ein , auf daß ich die gewinne. Denen, die unter dem sind, bin ich geworden wie unter dem , auf daß ich die, so unter dem sind, gewinne. Denen, die ohne sind, bin ich wie ohne geworden (so ich doch nicht ohne bin vor , sondern bin im ), auf daß ich die, so ohne sind, gewinne. Den bin ich geworden wie ein , auf daß ich die gewinne. Ich bin jedermann allerlei geworden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache. Solches aber tue ich um des willen, auf daß ich sein teilhaftig werde. Wisset ihr nicht, daß die, so in den laufen, die laufen alle, aber einer erlangt das ? Laufet nun also, daß ihr es ergreifet! Ein jeglicher aber, der da kämpft, enthält sich alles ; jene also, daß sie eine vergängliche empfangen, wir aber eine unvergängliche. Ich laufe aber also, nicht als aufs ; ich fechte also, nicht als der in die streicht; sondern ich betäube meinen und zähme ihn, daß ich nicht den andern predige, und selbst verwerflich werde.