Ecclesiastes 9:2
“Es begegnet dasselbe einem wie dem andern: dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen, dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert; wie es dem Guten geht, so geht's auch dem Sünder; wie es dem, der schwört, geht, so geht's auch dem, der den Eid fürchtet.”
Ecclesiastes 9:2 — Luther Bibel (1912)
Verse 2 of 18 in Ecclesiastes chapter 9 — Luther Bibel (1912). Read it in context below, with maps, timelines and thematic connections beside the text.
Ecclesiastes 9 — full chapter (Luther Bibel (1912))
Denn ich habe solches alles zu genommen, zu forschen das alles, daß und und ihre sind in ; kein kennt weder die noch den Haß irgend eines, den er vor sich hat. Es begegnet dasselbe einem wie dem andern: dem wie dem , dem und wie dem , dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert; wie es dem geht, so geht's auch dem Sünder; wie es dem, der schwört, geht, so geht's auch dem, der den fürchtet. Das ist ein böses unter allem, was unter der geschieht, daß es einem geht wie dem andern; daher auch das der voll wird, und ist in ihrem , dieweil sie leben; darnach müssen sie sterben. Denn bei allen ist, was man wünscht: Hoffnung; denn ein lebendiger ist besser denn ein toter Löwe. Denn die wissen, daß sie sterben werden; die aber wissen nichts, sie haben auch keinen mehr, denn ihr ächtnis ist vergessen, daß man sie nicht mehr liebt noch haßt noch neidet, und haben kein mehr auf dieser an allem, was unter der geschieht. So gehe und iß dein mit , trink deinen mit gutem ; denn dein gefällt . Laß deine immer weiß sein und laß deinem nicht mangeln. Brauche das mit deinem , das du liebhast, solange du das eitle hast, das dir unter der gegeben hat, solange dein eitel währt; denn das ist dein im und in deiner , die du tust unter der . Alles, was dir vor kommt, zu tun, das tue frisch; denn bei den , dahin du fährst, ist weder , Kunst, Vernunft noch . Ich wandte mich und sah, wie es unter der zugeht, daß zum nicht hilft schnell zu sein, zum hilft nicht stark sein, zur hilft nicht geschickt sein, zum hilft nicht klug sein; daß einer angenehm sei, dazu hilft nicht, daß er ein wohl kann; sondern alles liegt an und Glück. Auch weiß der seine nicht; sondern, wie die gefangen werden mit einem verderblichen , und wie die Vögel mit einem gefangen werden, so werden auch die berückt zur bösen , wenn sie plötzlich über sie fällt. Ich habe auch diese gesehen unter der , die mich groß deuchte: daß eine kleine war und wenig darin, und kam ein großer König und belagerte sie und baute große darum, und ward darin gefunden ein armer, weiser , der errettete dieselbe durch seine ; und kein gedachte desselben armen . Da sprach ich: 'Weisheit ist ja besser den Stärke; doch wird des verachtet und seinen nicht gehorcht.' Der , in vernommen, sind besser denn der unter den . Weisheit ist besser denn ; aber eine einziger verderbt viel .