Lamentations 1:12

“Euch sage ich allen, die ihr vorübergeht; Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei wie mein Schmerz, der mich getroffen hat; denn der HERR hat mich voll Jammers gemacht am Tage seines grimmigen Zorns.”

Lamentations 1:12 — Luther Bibel (1912)

Verse 12 of 22 in Lamentations chapter 1 — Luther Bibel (1912). Read it in context below, with maps, timelines and thematic connections beside the text.

Lamentations 1 — full chapter (Luther Bibel (1912))

Wie liegt die so wüst, die voll war! Sie ist wie eine , die Fürstin unter den ; und die eine Königin in den Ländern war, muß nun dienen. Sie weint des , daß ihr die Tränen über die laufen; es ist niemand unter allen ihren , der sie tröstet; alle ihre Nächsten sind ihr untreu und ihre geworden. Juda ist gefangen in und schwerem ; sie wohnt unter den und findet keine ; alle ihre halten sie übel. Die ßen gen liegen wüst; weil niemand auf ein kommt; alle ihre stehen öde, ihre seufzen; ihre sehen jämmerlich, und sie ist betrübt. Ihre schweben empor, ihren geht's wohl; denn der HERR hat sie voll gemacht um ihrer großen Sünden willen, und ihre sind gefangen vor dem gezogen. Es ist von der aller dahin. Ihre Fürsten sind wie die , die keine finden und matt vor dem her gehen. denkt in dieser , wie elend und verlassen sie ist und wie viel sie von alters her gehabt hat, weil all ihr darniederliegt unter dem und ihr niemand hilft; ihre sehen ihre an ihr und spotten ihrer . hat sich versündigt; darum muß sie sein wie ein unrein . Alle die sie ehrten, verschmähen sie jetzt, weil sie ihre Blöße sehen; sie aber seufzt und hat sich abgewendet. Ihr klebt an ihrem ; sie hätte nicht gemeint, daß es ihr zuletzt so gehen würde. Sie ist ja zu greulich heruntergestoßen und hat dazu niemand, der sie tröstet. Ach HERR, siehe an mein ; denn der prangt sehr! Der hat seine an alle ihre gelegt; denn sie mußte zusehen, daß die in ihr gingen, von denen du geboten hast, sie sollen nicht in die kommen. All ihr seufzt und geht nach ; sie geben ihre um , daß sie die laben. Ach HERR sieh doch und schaue, wie schnöde ich geworden bin! Euch sage ich allen, die ihr vorübergeht; Schauet doch und sehet, ob irgend ein sei wie mein , der mich getroffen hat; denn der HERR hat mich voll gemacht am seines grimmigen . Er hat ein aus der Höhe in meine gesandt und es lassen walten. Er hat meinen Füßen ein gestellt und mich zurückgeprellt; er hat mich zur Wüste gemacht, daß ich täglich trauern muß. Meine schweren Sünden sind durch seine erwacht und in mir auf den gekommen, daß mir alle meine vergeht. Der HERR hat mich also zugerichtet, daß ich nicht aufkommen kann. Der HERR hat zertreten alle meine , die ich hatte; er hat über mich ein ausrufen lassen, meine junge zu verderben. Der HERR hat der die getreten. Darum weine ich so, und meine beiden fließen mit , daß der Tröster, der meine sollte erquicken, fern von mir ist. Meine sind dahin; denn der hat die gekriegt. streckt ihre Hände aus, und ist doch niemand, der sie tröste; denn der HERR hat rings um her seinen geboten, daß muß zwischen ihnen sein wie ein unrein . Der HERR ist gerecht; denn ich bin seinem ungehorsam gewesen. Höret, alle Völker, schauet meinen ! Meine und Jünglinge sind ins ängnis gegangen. Ich rief meine an, aber sie haben mich betrogen. Meine und Ältesten in der sind verschmachtet; denn sie gehen nach , damit sie ihre laben. Ach , siehe doch, wie bange ist mir, daß mir's im davon weh tut! Mein wallt mir in meinem , weil ich so gar ungehorsam gewesen bin. Draußen hat mich das und im hat mich der zur gemacht. Man hört's wohl, daß ich seufze, und habe doch keinen Tröster; alle meine hören mein ück und freuen sich; das machst du. So laß doch den kommen, den du ausrufest, daß es ihnen gehen soll wie mir. Laß alle ihre vor dich kommen und richte sie zu, wie du mich um aller meiner willen zugerichtet hast; denn meines ist viel, und mein ist betrübt.

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